feuerwehrtaucher.info >> Einsatzberichte >> Erster Badetoter der warmen Saison: 17-Jähriger ertrank in Badesee, nachdem er von einem Ponton ins Wasser sprang
Rettungshubschrauber ortete Opfer im Wasser - Reanimation am Ufer erfolglos - Feuerwehr warnt: Bei Hitze nicht zu schnell ins kalte Wasser!
Es ist offenbar der erste Badetote der sommerlichen Badesaison des Jahres: Ein 17-Jähriger ist am Mittwochabend in einem Badesee in Bremen ertrunken. Der Jugendliche war bei hochsommerlichen Temperaturen im See schwimmen gegangen und hatte sich nach aktuellen Angaben mit zwei Freunden auf einem Schwimmponton in der Mitte des Sees aufgehalten. Nachdem er von dort in das 17°C warme Wasser gesprungen war, tauchte er nicht mehr auf. Augenzeigen setzten sofort den Notruf ab. Rettungstaucher, Feuerwehrkräfte und ein Hubschrauber suchten nach dem jungen Mann. Kurz vor 19 Uhr ortete die Besatzung des Hubschraubers dann die leblose Person auf dem See. Er konnte schließlich von Tauchern an Land gezogen werden. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Der Jugendliche koreanischer Abstammung, der in Bremen zusammen mit einer Fußballgruppe trainierte, wurde schließlich noch am Seeufer für tot erklärt. Erst im Juli vergangenen Jahres war im selben See eine Frau an nach einer Grillparty ertrunken (NonstopNews berichtete). Die Experten warnen gerade zu Beginn der warmen Saison vor den Gefahren: Die oft sehr kalten Wassertemperaturen im Vergleich zu der hochsommerlichen Lufttemperatur können Schockreaktionen hervorrufen. Wenn möglich sollte man behutsam und langsam ins Wasser steigen. Die genaue Ursache für den Ertrinkungstod des 17-Jährigen ist noch unklar.