Feuerwehrleute übten in Schwimmbad Wasserrettung in voller Einsatzkleidung und weitere Einsatzszenarien „Ertrinkungsunfall“ oder „Person in Wasser“ zu diesen Alarmstichworten werden Deutschlands Feuerwehren fast täglich gerufen. Die freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn aus Hamburg probte am Abend den Ernstfall. Wenn eine Person ertrinkt, muss schnell gehandelt werden. Da bleibt manchmal vielleicht gar nicht mehr die Zeit, sich die schwere Feuerwehr-Montur auszuziehen, die Helfer müssen sofort ins Wasser. Unter diesen erschwerten Bedingungen übten am Abend auch die freiwilligen Feuerwehrleute in Hamburg. Mit voller Einsatzkleidung mussten die Männer und Frauen ins Wasser springen und eine Person retten. Weiterhin wurde der Einsatz mit einer Schwimmweste erprobt, die automatisch bei Kontakt mit Wasser aktiviert wird und sofort für Auftrieb sorgt oder die optimale Rettung einer Person mit einem Schlauchboot. Einige Feuerwehrleute sprangen dann sogar mit aufgesetzter Atemschutzmaske und –flasche ins kühle Nass und probten die Beweglichkeit der schweren Ausrüstung im Wasser. (z.B.: bei Schiffsbrandeinsätzen) Zum Abschluss der Übung zeigte sich der Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn sehr zufrieden: „Die Übung war ein voller Erfolg, die Einsatzkräfte können nun viel besser einschätzen, wie sie sich bei einem Ernstfall verhalten müssen! Wir sind gut gerüstet!“